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Data: Dezember 7, 2025 // By: Suuberwoman // Comments: 0 Kommentare

Recycling zu Hause: So funktioniert’s

Recycling ist längst mehr als nur ein Begriff, sondern zu einem allgemeinen Verständnis für den inneren Wert von Gütern geworden. Da die Ressourcen auf unserem Planeten begrenzt sind und Rohstoffe teilweise nur mit hohem Aufwand gewonnen werden können, ist es wichtig, Gegenstände so gut wie möglich zu recyceln.

Dies gilt sowohl für eher günstige Kunststoffe aus PET-Flaschen als auch für Seltene Erden oder andere Rohstoffe, die in alten Handys oder Computern verbaut sind.

Recycling beginnt in den eigenen vier Wänden

Die richtige Mülltrennung legt den Grundstein für das Recycling von Materialien. So entsteht eine Kreislaufwirtschaft, die zu weniger Abfall führt.

Die Schweiz steht im internationalen Vergleich sehr gut da. Dennoch gibt es in einzelnen Bereichen noch Verbesserungspotenzial beim Recycling, da jede Person rund 700 kg Abfall pro Jahr produziert.

Müll richtig trennen: So einfach ist das

Glücklicherweise ist es recht einfach, den Müll in verschiedene Bereiche zu sortieren, denn nur so lässt sich eine möglichst hohe Recyclingquote erreichen.

Wie Sie am besten vorgehen, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten:

Bioabfall: Dieser Müll gehört in die Biotonne (Grüngut)

Viele Küchenabfälle von natürlichen Lebensmitteln eignen sich perfekt für die Biotonne. Dazu gehören Kaffeesatz, Obstschalen, Gemüseabfälle und Backwaren aller Art.

Wenn zum Beispiel eine Packung Kekse ganz hinten im Schrank vergessen wurde, öffnen Sie diese, bevor Sie sie entsorgen. Die Kekse gehören in den Bioabfall, während Kunststoffe in die gelbe Tonne gehören. Kartonverpackungen hingegen können im Altpapiercontainer entsorgt werden.

Pflanzenteile, Erde und Gras können ebenfalls in die Biotonne gegeben werden.

Tipp: Wenn Sie einen eigenen Garten haben, können Sie auch einen Komposthaufen anlegen, um den Bioabfall selbst zu verwerten und daraus nährstoffreiche Erde zu gewinnen.

Plastik und Alufolie separat entsorgen

Joghurtbecher bestehen typischerweise aus einem Becher, der aus Plastik ist, und einem Aluminiumdeckel. Obwohl beide Komponenten zusammen zu Ihnen kommen, sollten Sie diese in separaten Recyclingbehältern entsorgen.

Für Kunststoffe aus Verpackungen steht die gelbe Tonne zur Verfügung. Die blaue Tonne hingegen ist für Kleinmetalle gedacht. Neben Nägeln, Schrauben und Töpfen fallen auch Joghurtdeckel in diese Kategorie.

Da die Herstellung von Aluminium und anderen Metallprodukten sehr energieintensiv ist, ist es umso wichtiger, dass diese Rohstoffe bestmöglich recycelt werden. Beispielsweise können Sie auch Spraydosen in der blauen Tonne entsorgen, sofern diese vollständig entleert sind.

Je besser die Vorsortierung zu Hause funktioniert, desto weniger Aufwand ist später für das Recycling von Plastik, Metall und Co. nötig. Letztlich zahlt sich dies durch geringere Kosten für Güter aus, also de facto auch für Sie als Verbraucher.

Restmüll für nicht recycelbare Materialien

Idealerweise sollte der Restmüll relativ gering ausfallen. Nur jene Dinge, die nicht mehr recycelt werden können, sollten hier landen.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Alte Fotos
  • Mehrkomponenten-Artikel, die nicht getrennt werden können
  • Stark verschmutzte Verpackungen
  • Hygieneartikel für den täglichen Gebrauch (jedoch keine Duschgel- oder Shampoo-Behälter aus Plastik)
  • Alte Kleidung (die nicht mehr für eine Kleidersammlung geeignet ist)
  • Porzellan-, Keramik- oder Glasscherben
  • Katzenstreu

Diese Liste ist keineswegs abschliessend, soll Ihnen aber einen Überblick über die möglichen Inhalte geben.

Separate Sammlungen als Kernelement für gutes Recycling

Neben der regelmässigen Mülltrennung werden in regelmässigen Abständen separate Sammlungen organisiert. So können Sie Sammelstellen in Ihrer Nähe nutzen, um bestimmte Abfallarten zu entsorgen.

Sie können Karton, Papier oder Sperrgut entsorgen. Für Sperrgut fallen je nach Region jedoch zusätzliche Gebühren an. Ansonsten ist die Abholung immer kostenlos, sodass Sie Ihren Müll sehr umfassend trennen können.

Glascontainer fürs Recycling nutzen

Neben Restmüll sowie Plastik- und Kartonverpackungen fällt auch vergleichsweise viel Glas als Verpackungsmüll an. Zur Entsorgung können Sie Glascontainer nutzen. Diese sind jedoch nur für die Entsorgung von Flaschen oder Gläsern gedacht.

Glühbirnen, Fensterscheiben und andere Glasarten dürfen dort nicht entsorgt werden, da das verwendete Glas einen anderen Schmelzpunkt hat.

Achten Sie auch darauf, dass Sie es in den richtigen Glascontainer werfen. Besonders wichtig ist, dass kein farbiges Glas im Container für Weissglas landet. Schon eine einzige Flasche aus grünem oder braunem Glas kann dazu führen, dass 500 Flaschen Weissglas verfärbt werden und somit nicht mehr für den gewünschten Zweck verwendet werden können.

Recyclinghöfe und Verkaufsstellen nutzen

In vielen Bereichen, ob in Zürich Bern oder Basel, Recyclinghöfe gibt es in der Nähe. Besonders sinnvoll für das Recycling ist die Rückgabe von PET-Flaschen an den Händler.

Alte Elektrogeräte und Batterien können Sie zudem kostenlos an den Verkaufsstellen entsorgen. Sonderabfälle hingegen können bei der entsprechenden Sammelstelle für Sonderabfälle abgegeben werden. In Zürich können Sie die App « Clean Zurich» nutzen, die Ihnen kostenlos zur Verfügung steht.

Aufgaben an eine Putzkraft übergeben

Sie haben keine Zeit, den Müll selbst zu entsorgen und zur Sammelstelle zu bringen? Diese und viele andere Aktivitäten rund um das Reinigung und Entsorgung können Sie ganz einfach an eine Reinigungskraft übergeben. Wenden Sie sich also an Suuber, um schnell und unkompliziert eine Putzfrau zu buchen.

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